Das kleine Kaninchen nervt mich

Heute morgen bloggte „Dasnuf“ über Einschlafmusik/Bücher und die Verknüpfung mit NLP. Sie erwähnte auch das Buch „Das kleine Kaninchen, das so gerne einschlafen möchte“ von Carl-Johan Forssén Ehrlin. Dieses Buch haben wir zufällig vor einiger Zeit geschenkt bekommen und ich war echt neugierig, ob das mit dem Einschlafen wirklich klappt. Die „Bedienungsanleitung“ des Buches liest sich wie folgt:

An bestimmten Stellen soll man Gähnen, man soll den Namen des Kindes verwenden, an anderen Stellen langsam sprechen und wieder anderen sehr deutlich und mit fester Stimme. Außerdem soll man das Buch beim ersten Mal komplett durchlesen, selbst wenn das Kind vorher einschläft (!) und dann von mal zu mal sollen laut Buch die Kinder früher einschlafen.

Erzählt wird die Geschichte des Hasen Konrad, der nicht einschlafen kann, obwohl er so unendlich müde ist.

Um es vorweg zu nehmen: ich habe das Buch kein einziges Mal komplett durchgelesen. Ich konnte einfach nicht. Es hat mich geradezu wahnsinnig gemacht!

Jede Seite ist gefühlt gleich aufgebaut. 50% des Textes geht es darum wie müde Konrad ist und das er nicht einschlafen kann. Die anderen 50% darum, wie er auf andere Tiere trifft, die ihm Tipps geben, wie sie einschlafen. Und alles ist soooo langsam. Gaaaanz langsam. Und alle sind sooooo müde. So, so müde.

Das Buch ist 29 Seiten lang, wobei auf einer Seite immer eine Zeichnung ist und auf der gegenüberliegenden dann der Text. Aber es fühlte sich beim ersten Lesen für mich an wie ein nicht enden wollendes Werk. Die Geschichte nervt mich. Und obwohl mir klar ist, wie genau die Kinder müde gemacht werden sollen, kann ich mich nicht dazu durchringen sie bis zum Ende zu lesen.

Wir haben das große Glück, dass unsere beiden Kinder in der Regel recht einfach einschlafen können. Aber wenn sie es nicht könnten, dann weiß ich schon jetzt, dass ich dieses Buch eher aus dem Fenster werfen würde als es auch nur ein mal komplett durch zu lesen. Oder sogar noch ein weiteres Mal. Es verursacht mir mehr Schmerzen als Conni zu lesen.

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