Die Zeit fließt weiter

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Persönliches

Es sind wieder einige Wochen vergangen und das Leben hier im Pfarrhaus zog weiter. Zuletzt waren wir fast zwei Wochen in Berlin (Urlaub und „Home“-Office-Arbeit meiner besseren Hälfte), die nächste Zeit hingegen wird es eher andersrum aussehen: wir sehr viel hier und wenig woanders.

Was hat sich in der letzten Zeit getan? Meine Versuche Tomaten selbst zu züchten schreiten voran. Die Pflänzchen wachsen im Wintergarten und in wenigen Wochen schon werde ich sie in das von mir frisch angelegte Gemüsebeet (Was für eine Arbeit!) verpflanzt. Die Butternusskürbisse werden ihnen folgen und im Beet werden dann schon die Mohrrüben und die Brunnenkresse auf sie warten. Weiteres Gemüse wird folgen und für mein allererstes Mal mit eigenem Garten bin ich bislang ganz zufrieden mit meinen kleinen Erfolgen. Noch lebt alles! In der alten Heimat ist nach wenigen Tagen auf dem Balkon immer jedes Grünzeug eingegangen.

Es wird aber langsam einmal Zeit, dass es wärmer wird. Im Pfarrhaus zieht es doch immer wieder ganz schön (die alten Fenster, so schön sie auch sind, lassen jede Menge Wärme nach draußen entweichen), so dass ich mich nach mehr Sonnenstrahlen sehne.

Außerdem haben wir heute einen tollen Ausflugstag hinter uns. Erst ging es in eine Therme (mit tollem Saunabereich und einem Badebereich, der so lala war). Großkind hatte aber trotzdem jede Menge Spaß mit ihren Schwimmflügeln und wie üblich gab es am Ende Tränen, als wir uns auf den Weg machen wollten.

Auf dem Rückweg durch diese wundervolle Natur (bei deren Anblick wir fast immer an England denken müssen und nur noch „Aaaaaahh, wie schön!!!“ ausrufen können) und entlang von vielen Pferdekoppeln (die vor allem Großkind sehr begeistern), hielten wir noch bei einem Café, dass uns schon vorher von Freunden ans Herz gelegt wurde. Und was soll ich sagen: so ein Café hätte ich gerne direkt vor unserer Tür! Leckerer selbstgebackener Kuchen, tolle Eierpfannkuchen (Cafés die tolle Eierpfannkuchen anbieten haben bei meiner Frau sofort ein Stein im Brett) und auch der Kaffee war ganz gut. Die Inhaberin des Cafés war auch super freundlich und gesprächig und überhaupt war es alles ganz großartig. Ab dem 1. Mai hat das Café auch jeden Tag geöffnet und nicht nur am Wochenende, wie es hier in der „Winterzeit“ leider oft üblich ist. Wir werden also häufiger den Weg dorthin machen. Von uns aus sind es mit dem Rad auch nur 10km. Das könnte auch mit den beiden Kindern im Kastenfahrrad machbar sein.

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